OSRAM LS

Kuehne & Nagel, HafenCity Hamburg

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Architektur

Bauherr:Kuehne & Nagel (AG & Co.) KG, Hamburg
Projektleitung:Koester AG, Bielefeld
Architekt:Jan Störmer Partner, Hamburg
Planer:Hamburg Design GmbH, Hamburg
Installateur:Elektro Redeker, Recklinghausen
Ort:Hamburg
Land:Deutschland
Baujahr:2006

Leuchten

Innenbeleuchtung:- Logo S Stehleuchten
- LED-Bodeneinbauleuchten
- Quadrature®

Dialog der Gegensätze in der Kühne+Nagel HafenCity

Flexible und ergonomische Bürobeleuchtung mit Logo S Stehleuchten und Quadrature® Pendelleuchten sowie farbige Lichtakzente im Außenbereich -
Siteco Lichtlösungen unterstreichen den spannungsreichen und individuellen Gebäudecharakter der Kühne + Nagel Europazentrale.

Harte Schale, weicher Kern

Der imposante Neubau des Kühne + Nagel Centrums befindet sich am Grasbrookhafen, einem repräsentativen Standort der HafenCity Hamburg, und bildet somit einen wichtigen Baustein dieses wachsenden Stadtteils. Zwei dreigeschossige, um 90 Grad versetzte Winkel umschließen einen Innenhof und öffnen sich mit einem großzügigen Foyer, einem Fenster, zum Grasbrookhafen. Als dritter Baukörper bildet sich im Nordwesten ein 12-geschossiger Turm aus, welcher einen wichtigen städtebaulichen Orientierungspunkt darstellt und den Bezug zur Innenstadt aufnimmt. Das großzügige Atrium ist das Herz des Gebäudes.

Die Ausbildung der Baukörper schafft einen Dialog der Gegensätze. Die äußere, in Naturstein und Glas ausgeführte, streng vertikal gegliederte Fassade wendet sich als harte Schale selbstbewusst der Speicherstadt zu. Dagegen stellt sich die innere Hoffassade als weiche Haut dar. Auskragende Deckenplatten betonen die Glasfassade in der Horizontalen und heben das Rechteck des Innenhofs durch abgerundete Ecken auf. Mit seiner Leichtigkeit und Transparenz setzt der dreigeschossige, gläserne Eingangsbereich einen reizvollen Kontrast zur strengen Steinfront der Nordfassade.

Architektur und Beleuchtung im menschlichen Maßstab

Dank unterschiedlicher Raumaufteilung und fröhlicher Farbgebung gelang es den Architekten, jedem einzelnen Bürogeschoss einen individuellen Charakter zu verleihen. Es entstand ein individuelles Möblierungskonzept mit beweglichen Arbeitsflächen und kollektiv genutzten Einrichtungen.
Individuelle Konzepte erfordern individuelle Lösungen: Somit entschied man sich bei der Wahl der Beleuchtungslösung für die gemeinsam von Jan Störmer und Siteco entwickelte Logo S Stehleuchte. Hochpräzise ELDACON®-Mikroprismenstrukturen bewirken eine absolut blendfreie Lichtlenkung, ganz gleich wie und wo die Arbeitsflächen im Raum angeordnet sind.

Die organische Grundform des Innenhofs spiegelt sich in der Gestaltung des Leuchtenkopfes wieder: einem gleichschenkligen Trapez mit abgerundeten Ecken. „Durch die weiche Kopfausbildung kennt die Stehleuchte Logo S keine Rückseite und auch keine vorgegebene Aufstellrichtung zum Arbeitsplatz. Es bildet sich gerade in der Addition von mehreren Arbeitsplätzen eine interessante Leuchtenlandschaft.“ so Jan Störmer. Eine Kombination aus direkt/indirekter Lichtverteilung schafft ein angenehmes Raumlicht und zugleich optimale und blendfreie Sehbedingungen auf der Task Area. Als besonderes Feature sind alle Logo S mit Tageslichtsensoren ausgestattet, die dafür sorgen, dass sich die Leuchten je nach Helligkeit und Lichtbedarf selbstständig ein- oder ausschalten.

Für den Außen-, Eingangs- und Innenhofbereich wurden in Zusammenarbeit von Siteco, Jan Störmer Partner und dem Hamburger Lichtplaner Harry Mayer von „Hamburg Design GmbH“ LED-Bodeneinbauleuchten entwickelt. Die Bodeneinbauleuchte ist unter der bündigen Glasabdeckung mit monochromer LED und ELDACON®-Scheibe ausgestattet wodurch je nach Blickwinkel und Beobachterstand ein changierender Moiré-Lichteffekt erzielt wird. Sie leuchten je nach Lichtfall in unterschiedlichen Farbspektren und sollen den Besucher vom öffentlichen Raum in das Gebäude führen. Zudem bieten die Lichtpunkte den Mitarbeitern, die auf die graue Fläche des Hofes blicken, eine optische Auflockerung.

Auf allen Stockwerken befinden sich Konferenzräume, in denen ebenfalls Leuchten mit ELDACON®-Technologie eingesetzt sind. Ultraflache Quadrature® Leuchten wurden mittels standardmäßig erhältlichem Längsverbinder in Reihe angeordnet und zusätzlich an der Stirnseite mit einem an Sonderverbindern befestigten Modul verbunden. Die Leuchte vereint ästhetische und extrem flache Anmutung mit hohem technischem Anspruch und reduziert die Reflexblendungen auf ein Minimum. Den schönsten Blick auf die wachsende HafenCity bietet der große Konferenzraum im elften Stock des Hochhauses mit 5,80 Meter hohen Panoramafenstern. Über dem Tisch schwebt, einem leuchtenden Schiffsrumpf nachempfunden, eine vom Architekten Jan Störmer selbst entworfene riesige Pendelleuchte.


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