Produktivfaktor Licht

Natürliches Tageslicht beeinflusst den Biorhythmus des Menschen. Je harmonischer Kunstlicht darauf abgestimmt ist, desto weniger strengt es den Menschen an, obwohl er am Arbeitsplatz meist zu wenig vom natürlichen Lichtwechsel des Tages mitbekommt.

Etwa 80 Prozent aller Informationen erreichen uns über unsere Augen. Je schlechter das Licht, desto angestrengter und desto weniger sehen wir. Unsere Sehgewohnheiten werden von den so genannten Stäbchen und Zapfen - den zwei Zelltypen in unserer Netzhaut - bestimmt. Amerikanische Forscher entdeckten jedoch einen dritten Zelltypen, den Photorezeptor. Der löst je nach Helligkeit und Farbe des Lichts unterschiedliche elektrische Impulse aus, die über Nerven direkt auf unsere biologische Uhr im Gehirn und die unten am Hirn anhängende Zierbeldrüse einwirken.

Die biologische Uhr steuert im Tages- und Jahresverlauf Biorhythmen wie Körpertemperatur, Aufmerksamkeit und die Wechselwoirkung des Schlafhormons Melatonin mit dem Stresshormon Cortisol. Die Zirbeldrüse produziert das Melatonin. Damit entdeckten die Forscher sozusagen den "Hebel", über den Licht wach oder müde machen kann.

Richtig geplant kann die Beleuchtung stärker als bisher als Produktivfaktor eingesetzt werden. Intelligente Lösungen wie Lichtmanagement-Systeme, die Berücksichtigung von Tageslichtsystemen, Leuchtmodule mit hohen Beleuchtungsstärken, raffinierte Lichtlenkungstechnologien wie Eldacon und Siteco Mirrortec sorgen dafür, das der Biorhythmus des Menschen mit dem Arbeits- und Produktionsalltag in Industrie und Büro harmoniert.