FERI – Fakultät für Elektronik und Informatik

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Architektur

Projektleitung: Konstruktor VGR, d.o.o., Maribor
Architekt: David Misic, Styria, d.o.o., Maribor
Planer: Siteco Sistemi, d.o.o., Maribor
Installateur: Elektra, d.d., Maribor
Ort: Maribor
Land: Slowenien
Baujahr: 2006

Leuchten

Interior Lighting:- Siteco Comfolight Leuchten
- Siteco Quadrature Lichtmodule
- DALI Light Control

Multimedia Einbindung für High Tech Wissenschaftler

Vor der Erstellung des Erweiterungsbaus der Fakultät für Elektronik und Informatik der Universität Maribor (FERI) waren die Büros auf vier verschiedene Standorte verteilt. In dem neuen Gebäude arbeiten 266 Angestellte und rund 3,000 Studenten an einem Ort.

Der neue Komplex umfasst drei Gebäudeeinheiten, aus dessen Anordnung ein Atrium resultiert . Dieser Lichthof ist auch eine Lichtquelle für die Innenräume, die so mit Tageslicht versorgt werden. Die Aufgabe bestand darin, für jede der drei Gebäudeeinheiten das Zusammenwirken von Tageslicht und künstlichem Licht so zu gestalten, dass die Lichtquellen eine sinnvolle, synergetische Einheit ergeben und die moderne Architektur stimmungsvoll inszenieren. Außerdem sollten die Funktionen der Räume und der Wohlfühlcharakter der Architektur betont werden.

Was das zentrale Atrium angeht, auch als das “Wohnzimmer‿ des Gebäudes bezeichnet, so sind hier große Mengen an Tageslicht eine Voraussetzung dafür, dass sich Studenten und Uni-Mitarbeiter hier wohl fühlen. Deshalb sollte das künstliche Licht in den Räumen, die um den Lichthof gruppiert sind, zurückhaltend eingesetzt und unterhalb der retikulären Metalldecke montiert werden.

In den an den Lichthof angrenzenden Vortragssäälen finden Videokonferenzen und Mulitmedia-Vorträge sämtlicher Fakultäten statt. Die Beleuchtung der Innenräume wird über DALI gesteuert. Die Lichtsteuerung führt zu Lichtschatten, die jeden einzelnen Raum entsprechend der jeweiligen Arbeitssituation – z.B. Videokonferenz, Präsentationen oder klassische Vorträge – optimal beleuchtet. Der Architekt legte sein Augenmerk auf die Integration der Beleuchtung in  das Multimedia Umfeld sowie auf die Einbindung der Beleuchtung in die Innenarchitektur. Siteco Comfolight Leuchten sind als kontinuierliches Lichtband an die Deckenkaskaden aus Metallstrukturen montiert. Das indirekte Licht inszeniert spannungsvoll die unkonventionelle Decke.

Um Tische und Stühle in den Seminarräumen beliebig und flexibel anordnen zu können, setze man Siteco Quadrature Lichtmodule ein. Dank der Eldacon Mikroprismentechnologie sind diese Leuchten absolut blendfrei und eignen sich besonders für die Beleuchtung von Räumen, in denen Computermonitore eingesetzt werden. Die Form der einzeln angeordneten, angebauten Module ist dem rechtwinkligen Charakter der Räume perfekt angepasst. Die Beleuchtungslösung und deren Integration in die Multimedia Welt der Universität ist ein Beispiel für eine perfekte Zusammenarbeit zwischen Architekt, Lichtplaner und Installateur.


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