Rathaus Hannover

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Architektur

Bauherr: Stadt Hannover
Planer: Dynamisches Licht, Hannover
Ort: Hannover
Land: Deutschland
Baujahr: 2006
Anzahl Leuchten: 76

Leuchten

Außenbeleuchtung:- CB90 Bodeneinbauscheinwerfer
- S2 Midi Scheinwerfer
- S2 Mini Scheinwerfer
- R1 Mini Scheinwerfer

Architektonische Größe durch geschickte Platzierung der Lichtpunkte.

Bereits während der “Lichtwoche Hannover 2006” wurde das Hannoveraner Rathaus von Siteco beleuchtet. Auf Grund der positiven Resonanz aus Bevölkerung und Verwaltung entschied man sich, das Schmuckstück künftig dauerhaft mit Licht von Siteco zu inszenieren. Die Schönheit des Bauwerks soll bei Dunkelheit besonders kraftvoll hervortreten und so die Attraktivität des Rathauses unterstreichen.
Durch geschickte Platzierung der Scheinwerfer konnten die architektonischen Details, die dem Rathaus den Charakter eines Schlosses verleihen, hervorgehoben und somit sichtbar gemacht werden. Verwendet wurden hierfür CB 90 Bodeneinbauscheinwerfer mit variabler  je nach Präferenz gewünschter Lichtverteilung, die dem Gebäude im unteren Bereich einen angenehmen, einladenden und warmen Ton verleihen. Im Kontrast dazu wurde der obere Bereich, Kuppel und Giebel, in kühles Licht getaucht. Dazu setzte man auf Masten sowie ans Dach montierte, symmetrisch strahlende Siteco S2 Midi und S2 Mini Scheinwerfer ein. Rotationssymmetrische R1 Mini Scheinwerfern wurden zusätzlich eingesetzt. In einer Entfernung von ca. 15m verankerte man A2 Mini Scheinwerfer mit asymmetrischer Lichtverteilung für eine gleichmäßige Architekturbeleuchtung bei minimaler Streuung. Diese Beleuchtungslösung garantiert eine dezente Anstrahlung der Rathauskuppel. So entsteht der Eindruck, die Kuppel leuchtet tatsächlich aus sich selbst heraus. Insgesamt wurden 76 Scheinwerfer mit einer Gesamtanschlussleistung von 13kW eingesetzt.
Die Leuchten sind so verteilt, dass der Betrachter so gut wie keine direkten Lichtpunkte wahrnimmt und so der natürliche, historische Charakter des Gebäudes erhalten bleibt.

Der in den 10 Hektar großen Maschpark eingebettete, von den Architekten Hermann Eggert und Gustav Halmhuber entworfene wilhelminische Prachtbau im eklektizistischem Stil wurde nach zwölfjähriger Bauzeit im Juni 1913 eingeweiht und ist bis heute eines der imposantesten Gebäude der Stadt.


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