Flughafen Barajas

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Architektur

Architekt: Richard Rogers Partnership, London Estudio Lamela, Madrid
Planer: Speirs & Major, London/Edinburgh
Ort: Madrid
Land: Spanien

Leuchten

- Fresnell Spiegel, R2 Maxi-Werfer;
- 18000 leuchtende Woks mit Lunis R-Downlight
- A2 Maxifluter zur Vorfeldbeleuchtung
- A1 Mini Fluter zur Anstrahlung der Gebäudestützen
- DUS-Lichtbandsysteme zur Beleuchtung der Gepäckzonen und Serviceräume

Beflügeltes Licht: Spektakuläre Lichtlösungen von Siteco setzen der Architektur Glanzlichter auf

Mit dem neuen Terminal-Komplex wird der Madrider Flughafen Barajas 70 Millionen Passagiere pro Jahr verkraften, bis zu 10500 Fluggäste und 16000 Gepäckstücke werden hier stündlich abgefertigt werden können.

Das Hauptterminal gliedert sich in drei Ebenen, wobei das Erdgeschoss für die Ankunft und das Obergeschoss für den Abflug reserviert ist, während das mittlere Stockwerk die Verwaltung beherbergt. Über alles spannt sich, in jedem Riegel gestützt von stählernen "Bäumen", ein gewaltiges Dach, dessen geschwungene Form an Lippen oder Flügel erinnert.

Spiegel-Werfer-Systeme sind unter den in die Dach-Schwingen geschnittenen Oberlichter abgependelt. Pro Oberlicht reflektieren zwei Rundspiegel das gebündelte Licht von drei an Stahlseilen abgehängten R2 Maxi-Werfern. Insgesamt wurden 1200 Spiegel und 1800 Werfer installiert. Diese Lichtlösung erzeugt im Abflugareal ein mittleres Beleuchtungsniveau von 300 Lux. Erstmals kamen die von Siteco entwickelten ultraflachen Fresnelspiegel zum Einsatz. Freundlichem Licht begegnet der Passagier auch in den weiten Hallen der Ankunftsebene. Insgesamt 18000 leuchtende "Woks" von jeweils 1,5 Metern Durchmesser bilden hier kompakte Licht-Decken.

Ein im Zentrum jeder H3-Rundleuchte platziertes Lunis R-Downlight strahlt nach unten ab, wo ein abgependelter Reflektorring einen Teil des Lichtszurückwirft auf den Sekundärreflektor. Dieser flutet den Raum mit weichem, gerichteten Licht.


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