Villa Vauban, Luxemburg

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Architektur

Architekt: Philippe Schmit, Luxemburg
Planer: Licht Kunst Licht AG, Bonn
Land: Luxemburg
Baujahr: 2010

Leuchten

- Siteco Tageslichtsystem
- DUS Lichtbandsystem mit Dali EVG, T16 1* 54W, LF940

Die Villa Vauban aus dem Jahr 1873 dient heute als Kunstgalerie und beherbergt das Museum für Alte Kunst der Stadt Luxemburg, das Musée d'Art de la Ville de Luxembourg. 

Die Ausstellungen in der Kunstgalerie legen den Schwerpunkt auf die niederländische Malerei des "Goldenen Zeitalters" (17. Jh.) und die französische Landschafts- und Historienmalerei des 19. Jahrhunderts.

Architektonisches Spannungsfeld
2010 wurde die Stadtvilla durch einen Neubau erweitert. Moderne Architektur und historische Substanz treten hier in einen spannenden Dialog.

Die Herausforderung bei der Villa Vauban bestand darin, eine moderne und energiesparende Lichtlösung zu schaffen, die die architektonische Verbindung zwischen Alt- und Neubau unterstreicht. Bei Ausstellungsflächen, wie zum Beispiel vier Oberlichtsälen im Neubau, musste zudem eine Lösung gefunden werden, die ermöglicht, dass Kunst- und Tageslicht aus der gleichen Richtung auf die Ausstellungsstücke fallen. Die Leuchtmittel mussten eine sehr gute Farbwiedergabe gewährleisten und konservatorische Aspekte berücksichtigen. 

Kombination aus Tageslichtsystem und künstlicher Beleuchtung
Siteco installierte in der Villa Vauban eine kombinierte Lösung aus künstlicher Beleuchtung und Tageslichtsystemen. Gerade durch die gezielte Nutzung des Tageslichts ist ein hohes Maß an Energieeffizienz gewährleistet, da die Sonnenschutzprismen in den flach geneigten Glasdächern das "heiße" direkte Sonnenlicht reflektieren und nur das "kühle" diffuse Tageslicht in den Innenraum lenken.

In den vier Oberlichtsälen des Neubautraktes sorgen diffuse Lichtdecken für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Räume. Auch hier kommt Tageslicht zum Einsatz. Künstliches Licht kann nach Bedarf ergänzt werden.


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